Darmkrebs und VDR – Vitamin-D-Rezeptor


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Eine verminderte Expression des Vitamin-D-Rezeptorproteins ist mit dem Fortschreiten der Erkrankung und einer schlechten Prognose bei Patienten mit Darmkrebs verbunden.


Der Vitamin-D-Rezeptor (VDR) ist ein Eiweiß im Körper, über das Vitamin D seine Wirkung in den Zellen entfaltet. Er ist wichtig für das Zellwachstum und könnte bei Krankheiten wie Darmkrebs eine Rolle spielen. Wenn dieser Rezeptor nur in geringer Menge vorhanden ist, kann Vitamin D im Körper nicht richtig wirken. Daher haben die Autoren untersucht, ob der Vitamin-D-Rezeptor Einfluss auf den Verlauf von Darmkrebs hat. In dieser Studie wurde die Menge des Vitamin-D-Rezeptors in 188 Darmkrebs-Gewebeproben mit 134 gesunden Gewebeproben verglichen und anschließend geprüft, wie diese Werte mit dem Krankheitsverlauf und der Überlebensrate der Patienten zusammenhängen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Vitamin-D-Rezeptor in gesundem Gewebe deutlich häufiger vorkommt als in Darmkrebsgewebe und dass niedrige Werte mit einem stärkeren Fortschreiten des Tumors und einer schlechteren Überlebenschance verbunden sind. Aufgrund der Ergebnisse der Studie, schlossen die Autoren darauf, dass ein niedriger Vitamin-D-Rezeptor ein Hinweis auf einen ungünstigeren Verlauf bei Darmkrebs sein kann und dass dieser Rezeptor in Zukunft möglicherweise dabei helfen könnte, die Krankheit besser einzuschätzen oder neue Behandlungsansätze zu entwickeln. [1]





[1]
Eine verminderte Expression des Vitamin-D-Rezeptorproteins ist mit dem Fortschreiten der Erkrankung und einer schlechten Prognose bei Patienten mit Darmkrebs verbunden.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7191154/. 2020 Apr. doi: