Kurkuma und Antioxidation


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Curcumin hemmt den epithelial-mesenchymalen Übergang von Hepatozyten, um die Leberfibrose durch Regulierung von oxidativem Stress und Autophagie zu lindern.


Curcumin ist ein natürlicher Pflanzenstoff, der unter anderem in Kurkuma vorkommt und für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt ist. Es wird untersucht, ob Curcumin helfen kann, Leberschäden durch Narbenbildung (Leberfibrose) zu verhindern oder zu verringern. In dieser experimentellen Studie wurde der Einfluss von Curcumin auf die Bildung bestimmter Bindegewebszellen in der Leber untersucht, die an der Entwicklung von Leberfibrose beteiligt sind. Die Autoren analysierten dabei verschiedene Zellprozesse und Signalwege. Die Ergebnisse zeigen, dass Curcumin die Umwandlung von Leberzellen in schädliche Bindegewebszellen hemmen kann. Dies geschieht unter anderem durch die Aktivierung eines Zellreinigungsprozesses (Autophagie) und die Hemmung von Signalwegen, die an der Narbenbildung beteiligt sind. Aufgrund der Ergebnisse der Studie, schlossen die Autoren darauf, dass Curcumin eine vielversprechende Möglichkeit zur Vorbeugung oder Behandlung von Leberfibrose sein könnte. [1]





[1] Kong D, Zhang Z, Chen L, Huang W, Zhang F, Wang L, Wang Y, Cao P, Zheng S
Curcumin hemmt den epithelial-mesenchymalen Übergang von Hepatozyten, um die Leberfibrose durch Regulierung von oxidativem Stress und Autophagie zu lindern.
Redox biology. 2020 May;36(1):101600. doi: 10.1016/j.redox.2020.101600